Kunst in Museen

Die besten Museen weltweit - eine persönliche Auswahl

"Gebt mir ein Museum, und ich werde es füllen", sprach einst Pablo Picaso. Vielleicht dachten sich dies auch schon andere vor ihm. Die Zahl der Kunstwerke, welche heute in den Heiligen Hallen der renommiertesten Häuser dieser Art zu finden sind, ist kaum mehr zu zählen. Dabei verbirgt sich der Großteil der Schätze eigentlich im Verborgenen. In den Aservatenkammern werden die meisten Stücke aufbewahrt. Doch es gibt Museen auf der Welt, welche man als Kunstliebhaber unbedingt gesehen sollte. Brechen wir auf zu einer Reise, welche zu den bekannten Instituten und zu den kleinen Schätzen im Hintergrund führt.

Palast der Meister

Am rechten Seine-Ufer gelegen, ist dieser ehemalige Herrscherpalast heute das bekannteste Museum der Welt. Hier findet man die Monalisa, das Selbstbildnis des Albrecht Dürer und Jan Vermeers "Der Astronom". Stets werden im Zusammenhang mit dem Louvre Bilder in den Vordergrund gestellt. Dabei hat dieses Museum so viel mehr zu bieten. Unter den Skulpturen findet man zum Beispiel einen sitzenden Schreiber aus dem alten Ägypten oder auch die berühmte Venus von Milo. Der Komplex ist so gewaltig, dass man es nicht schaffen wird ihn an einem Tag zu besichtigen. Die derzeitige Sammlung umfasst etwa 380.000 Ausstellungstücke, von denen aber nur 35.000 ausgestellt sind. Man benötigt schon wahrlich gute Beziehungen, wenn man hinter die Kulissen des Massentourismus blicken will. Hier, in der Aservatenkammer, findet man Werke aus allen Epochen der Menschheit, welche in ihrer Einzigartigkeit so kein zweites mal zu finden sein werden. Die Exponate sind im Übrigen auch heute noch nicht alle katalogisiert.

Von Wassern umgeben

In Deutschland sollte man sich einen Besuch dieses Museums nicht entgehen lassen. Auf einer Insel in der Spree gelegen, beherbergt es unsagbar kulturhistorische Schätze. Auf der Museumsinsel in Berlin kann man den Pergamonaltar und das Ishtar-Tor in ihre ganzen Pracht bestaunen. Einst in Babylon dem Sand der Zeit abgerungen, erstrahlen die lasierten Steine heute wieder in einstigem Glanz. Aber auch hier liegt das Wunder im Verborgenen. Wenn man nicht nur die großen Kunstwerke betrachten will, dann begibt man sich in die Nebenräume. Hier kann man Schätze aus 8.000 Jahren menschlicher Kulturgeschichte betrachten. Wenn man genau hinsieht entdeckt man, wie es dazu kam, das aus den ersten Töpferwaren der Menschheit, ein so beeindruckendes Bauwerk wie das Ishtar-Tor entstanden ist.

Zu Füssen des heiligen Berges

Unweit vom heiligen Berg der Japaner, dem Fujiyama, liegt ein kleines und unscheinbares Museum. Hier in Tokyo stößt man auf das Tokyo Fuji Art Museum. Wer seine Pforten durchschreitet, der sieht sich einer großen Auswahl japanischer traditioneller Kunst gegenüber. Aber auch neuere Exponate findet man in der Sammlung. So etwa "Die große Welle vor Kanagawa" aus dem Jahre 1830. Dies allein wäre nicht wirklich etwas Besonderes. Allerdings gibt es im Fuji Art Museum einige Besonderheiten zu bestaunen. So findet man hier Abteilungen, welche sich mit altdeutscher, italienischer, englischer und sogar österreichischer Malerei beschäftigen. Viele dieser Exponate stammen aus der Zeit zwischen 1500 und 1700. Für ein Museum in Asien ist diese Sammlung schon etwas sehr Außergewöhnliches. Man findet eine derartige Komposition sonst in keinem anderen asiatischen Land.

In der neuen Welt

Für ein Museum in den USA ist es schon etwas besonderes, wenn keine einheimische Kunst präsentiert wird. Im Fogg Art Museum in Cambridge ist genau dies der Fall. Es wurde im Jahre 1895 eröffnet und stellt eines der Museen der Cambridge University dar. Hier wird ausschließlich die Kunst des europäischen Mittelalters bis in die Gegenwart ausgestellt. Dabei findet man hier Werke von Claude Monet, Paul Gauguin und van Gogh. Das wahrhaft besondere ist, dass das Museum auf alle eigenen Einflüsse verzichtet. Dies bedeutet, dass kein amerikanischer Künstler hier jemals ausgestellt wurde. Zur Zeit werden hier 4.600 Kunstwerke ausgestellt.

Die Kunst des schwarzen Kontinentes

Hier soll noch die De Beers Centenary Art Gallery in Fort Hare erwähnt werden. Dieses Museum befindet sich in Südafrika und beherbergt die wohl umfassendste Sammlung afrikanischer Kunst, die es auf der Welt gibt. Angefangen von der Frühgeschichte der Völker bis hin in die Moderne, kann man eine Reise durch alle Epochen unternehmen und sich von der afrikanischen Mythologie verzaubern lassen. Diese ist sehr Eng mit der Kunst dieses Kontinentes verbunden und ein untrennbarer Teil der Kulturgeschichte. Das Museum wurde nach dem Ende der Apartheid für alle zugänglich. Auch die schwarze Bevölkerung konnte sich nun ihrer eigenen Geschichte bewusstwerden. Heute zieht es jährlich hunderttausende Menschen hierher. Gerade die afrikanische Bevölkerung nutzt diesen Einblick in ihre eigene Geschichte.

Down Under

In Australien findet man ein Museum, welches sich allein mit der Kultur der Australier in allen Aspekten beschäftigt. Das National Museum of Australia wurde im Jahre im 2001 eröffnet und hält in seinen Ausstellungen alles bereits, was dieser Kontinent zu bieten hat. Angefangen bei den Aborigines bis hin zur Moderne. Wer das Museum besucht findet sich auf einer spannenden Reise durch die Geschichte Australiens wieder. Selbst viele Ureinwohner statten diesem Museum einen Besuch ab. Auf der Welt gibt es viele beeindruckende Museen. Natürlich wird es schwer werden sie alle zu besuchen. Diese kleine Auswahl soll aber dazu anregen, selbst einmal einige dieser Häuser zu besuchen. Vielleicht entdeckt man ganz für sich noch einige verborgene Winkeln, in denen zuvor nur wenige andere einen Blick geworfen haben.

Persönlich entdeckte Netzfundstücke:

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